Verbraucher der Generation Z werden zur Haupteinkäufergruppe für künstliche Wimpern

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  • 2026-05-11 01:42:33

Verbraucher der Generation Z werden zur wichtigsten Käufergruppe für künstliche Wimpern: Trends, Treiber und Veränderungen in der Branche

Auf dem globalen Schönheitsmarkt ist ein bedeutender Wandel im Gange: Die Generation Z (geboren zwischen 1995 und 2010) hat sich zur Haupteinkaufsgruppe für falsche Wimpern entwickelt und verändert Nachfragemuster, Produktinnovationen und Marketingstrategien. Diese Bevölkerungsgruppe, die für ihre digitale Kompetenz, ihren Fokus auf Selbstdarstellung und sich weiterentwickelnde Schönheitsstandards bekannt ist, steigert nicht nur den Umsatz, sondern definiert auch neu, was „Wimpernschönheit“ im 21. Jahrhundert bedeutet.

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Der Aufstieg der Kaufkraft der Generation Z

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Daten unterstreichen diesen Wandel. Laut einem Bericht von Grand View Research aus dem Jahr 2023 macht die Generation Z mittlerweile über 45 % des weltweiten Umsatzes mit künstlichen Wimpern aus und übertrifft damit erstmals die Millennials (38 %). Dieser Anstieg wird durch zwei Schlüsselfaktoren angetrieben: das verfügbare Einkommen und eine kulturelle Priorisierung von „Mikro-Beauty“-Routinen. Im Gegensatz zu früheren Generationen betrachtet die Generation Z falsche Wimpern nicht als Luxus für „besondere Anlässe“, sondern als Grundnahrungsmittel für die tägliche Selbstpflege, ähnlich wie Hautpflege oder Lipgloss. Eine Umfrage von WGSN ergab, dass 62 % der Verbraucher der Generation Z mindestens zweimal pro Woche künstliche Wimpern tragen, 31 % nutzen sie täglich – Zahlen, die vor einem Jahrzehnt noch unbekannt waren.

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Was treibt die Besessenheit der Generation Z von falschen Wimpern an?

Drei Haupttreiber definieren die Beziehung der Generation Z zu falschen Wimpern: Selbstdarstellung, Einfluss auf soziale Medien und der Anspruch auf Authentizität.

Erstens ist Selbstdarstellung nicht verhandelbar. Die Generation Z lehnt einheitliche Schönheitsnormen ab und sucht nach Produkten, die ihre einzigartige Identität widerspiegeln. Dies hat die Nachfrage nach hyperpersonalisierten Wimpernoptionen beflügelt: von „natürlichen, zarten“ Stilen für minimalistische Looks über „dramatisches Volumen“ für mutige Statements bis hin zu Nischentrends wie „farbigen Wimpern“ (Pastellrosa, elektrisches Blau) oder „Kunstnerz gemischt mit Glitzer“ für die Festivalsaison. Marken wie Ardell und Kiss haben darauf reagiert und „Gen-Z-Kollektionen“ mit über 50 Stilvarianten auf den Markt gebracht, gegenüber 15 noch vor fünf Jahren.

Zweitens sind soziale Medien der ultimative Katalysator. Plattformen wie TikTok und Instagram werden mit FalseLashChallenge (8,2 Milliarden Aufrufe auf TikTok) und Tutorials von Influencern der Generation Z überflutet, die zeigen, wie Wimpern einen Look in Sekundenschnelle verändern können. Diese kurzen Videos informieren Verbraucher nicht nur über die Anwendung, sondern schaffen auch virale Trends – zum Beispiel stieg der „Spinnenwimpern“-Trend (dünne, stachelige Wimpern) innerhalb von sechs Wochen von 10.000 auf 2 Millionen Suchanfragen, nachdem ein TikTok-Ersteller ein Tutorial gepostet hatte. Marken arbeiten jetzt mit Mikro-Influencern (10.000–100.000 Follower) statt mit A-Listenern zusammen, da die Generation Z den Empfehlungen von Gleichgesinnten mehr vertraut als traditionellen Anzeigen.

Drittens ist Authentizität wichtig. Im Gegensatz zum Klischee vom „perfekten Filter“ sehnt sich die Generation Z nach „Realität“. Sie wollen Wimpern, die natürlich genug für Zoom-Anrufe aussehen, aber die Eigenschaften verbessern, ohne „gefälscht“ zu wirken. Dies hat zu einem Boom bei „leichten“ und „unsichtbaren Band“-Technologien geführt – Produkten, die sich angenehm anfühlen (ein Hauptanliegen für 78 % der Käufer der Generation Z) und sich nahtlos mit natürlichen Wimpern vermischen. Marken wie Velour Beauty vermarkten mittlerweile „Alltagswimpern“ mit Slogans wie „Niemand wird es erfahren … es sei denn, Sie möchten es.“

Nachhaltigkeit: Die neue Grenze für die Loyalität der Generation Z

Über Stil und Komfort hinaus treibt die Generation Z die Branche in Richtung Nachhaltigkeit voran. Eine Umfrage von Nielsen aus dem Jahr 2024 ergab, dass 73 % der Verbraucher der Generation Z bereit sind, 10–15 % mehr für umweltfreundliche Schönheitsprodukte, einschließlich künstlicher Wimpern, zu zahlen. Dies hat die Hersteller gezwungen, Materialien zu überdenken: Herkömmliche synthetische Wimpern (aus Kunststoff) werden durch biologisch abbaubare Optionen (wie Seide, Baumwolle oder Fasern auf Pflanzenbasis) und wiederverwendbare Designs ersetzt (einige Marken bieten jetzt Wimpern an, die bei richtiger Pflege mehr als 20 Mal getragen werden können). Auch die Verpackung entwickelt sich weiter – die Lieblingsmarke der Generation Z, Eylure, hat kürzlich zu 100 % recycelbare Verpackungen mit QR-Codes auf den Markt gebracht, die auf Tutorials zur Wimpernpflege verweisen und sowohl das Umweltbewusstsein als auch das digitale Engagement ansprechen.

Die Zukunft: Technologie, Individualisierung und Inklusivität

Während die Generation Z ihre Rolle als Hauptkonsument festigt, wird sich die Branche der falschen Wimpern weiterentwickeln. Drei Trends werden dominieren:

1. KI-gestützte Individualisierung: Marken testen AR-Tools, mit denen Benutzer Selfies hochladen und Wimpern virtuell „anprobieren“ können, wobei die KI Stile basierend auf Augenform und Gesichtsstruktur vorschlägt.

2. Inklusivität: Die Generation Z fordert Repräsentation und treibt Marken dazu, ihr Größensortiment zu erweitern (z. B. kürzere Wimpern für Monolids) und

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